Ein Geschäftsfeld der:

Bestands­gebäude effizient modern­isieren. Schnell, plan­bar und klimafit.

Was ist serielle Sanierung?

Serielle Sanierung ist ein hoch moderner, industrieller Ansatz zur energetischen Modernisierung von Bestandsgebäuden. Statt jedes Gebäude einzeln und zeitaufwendig zu sanieren, kommen vorgefertigte Fassaden- und Dachelemente, digitale Aufmaßverfahren und standardisierte Bauabläufe zum Einsatz.

So lassen sich auch große Bestände mit klar kalkulierbaren Kosten, kurzer Bauzeit und gleichbleibend hoher Qualität effizient modernisieren.

Wie funktioniert serielle Sanierung?

Der serielle Ansatz folgt einem klaren, erprobten Ablauf:

#1

Digitale Bestandserfassung

Das Gebäude wird mittels 3D-Laserscan oder BIM digital erfasst. Dies geschieht präzise, schnell und ohne Einschränkung der Nutzung.

#2

Industrielle Vorfertigung

Fassaden- und Dachelemente werden passgenau im Werk hergestellt, inklusive Dämmung, Fenstern und vorbereiteten Anschlüssen für Haustechnik.

#3

Montage in Rekordzeit

Dank standardisierter Prozesse können komplette Gebäudehüllen innerhalb weniger Tage montiert oder ausgetauscht werden.

#4

Energetische Optimierung

Der Energiebedarf sinkt deutlich, CO₂-Emissionen werden reduziert und die Gebäude erreichen ein zukunftsfähiges energetisches Niveau.

Warum serielle Sanierung die Baubranche verändert

Serielle Sanierung bietet Immobilien­unter­nehmen, Wohnungs­wirt­schaft und institutionellen Bestands­haltern eine skalierbare Lösung, um große Immobilien­port­folios effizient in Rich­tung Klima­neutralität zu entwickeln:

Hohe Planungs- und Kosten­sicher­heit durch industrielle Standards

Deutliche Zeiter­sparnis gegen­über klassischen Sanierungs­verfahren

Attraktive Fördermöglichkeiten durch hohe Energieeffizienz

Nachhaltige Wertsteigerung des Immobilienbestands

Der Mehrwert für Unternehmen

Der Modernisierungs­druck wächst. Serielle Sanierung verbindet Wirtschaft­lichkeit mit Klima­schutz. Prozesse sind klar definiert, Ergebnisse reproduzier­bar und Projekte auch in größerem Umfang umsetz­bar. Für Unter­nehmen entsteht so ein echter Wett­bewerbs­vorteil, insbesondere bei der Sanierung ganzer Gebäude­portfolios.

Am 2. Mai 1957 wurde in Hoyerswerda die erste Betonplatte verbaut.

Hoyerswerda und der Plattenbau sind untrennbar verbunden: Die Stadt galt als Vorzeige- und Experimentierort der seriellen Bauweise in der DDR. Heute eröffnen sich hier erneut Chancen, die serielle Sanierung im Reallabor gemeinsam weiterzuentwickeln.

Unser Angebot für Sie

Im Zentrum Bauen und Wohnen werden modulare und serientaugliche Fassaden­elemente für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden entwickelt und getestet. Ziel ist es, Lösungen zu schaffen, die künftig industriell gefertigt und flexibel eingesetzt werden können.

Dabei werden unter­schiedliche Ausstattungs­varianten erprobt, zum Beispiel:

  • der Einsatz neuer, biogener Dämmstoffe
  • die Integration von Photovoltaik-Elementen
  • Fassadenbegrünungen zur Verbesserung des Mikroklimas
  • kombinierte Lösungen für Energieeffizienz und Gestaltung


Unternehmen können diese Systeme im kleinen Maßstab testen und gemeinsam weiterentwickeln.

Unsere Partner für serielle Sanierung

Im Bereich der seriellen Sanierung arbeitet das ZBW mit einem breiten Netzwerk aus:

  • Bau- und Handwerksbetrieben
  • Wohnungsunternehmen und kommunalen Akteuren
  • Herstellern von Fassaden-, Dämm- und Energiesystemen
  • Planungs- und Ingenieurbüros
  • Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen


Die Zusammenarbeit ist offen gestaltet. Wir begleiten vom ersten Erfahrungsaustausch bis hin zu konkreten Entwicklungs- und Pilotprojekten.

Interesse an serieller Sanierung?

Sie möchten Bestandsgebäude schneller, wirtschaftlicher und klimafit sanieren? Oder suchen einen Partner für neue Sanierungslösungen?

Kommen Sie mit uns ins Gespräch. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Zentrum Bauen und Wohnen für Ihre Projekte nutzen können.